Ist ein Sixpack genetisch bedingt?

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Matze vom Muskelaufbau1 Team Dezember 5, 2013 0
Ist ein Sixpack genetisch bedingt?
Du träumst von einem richtig tollen Sixpack? Dann wirst Du wahrscheinlich bereits sehr hart dafür trainieren. Doch der klassische Vorzeige-Sixpack ist trotz intensivster Trainingseinheiten nicht jedem Sportler vergönnt: Die genetische Veranlagung spielt dabei nämlich eine nicht unerhebliche Rolle. Ist Dein Körper einfach etwas anders gebaut, wirst Du Dich unter Umständen mit einem “Four-Pack” begnügen müssen. Weniger attraktiv und durchtrainiert bist Du dann allerdings nicht, ganz im Gegenteil: Es gibt für einen optimalen Waschbrettbauch keine festen Regeln, auch eine Optik abseits der häufig von den Medien vorgegebenen Norm hat ihren Reiz.

Kleine Anatomie: So sieht es in Deinem Bauch aus

Um zu verstehen, warum der klassische Sixpack bei manchen Menschen gar nicht möglich ist, müssen wir einen Blick in den menschlichen Körper werfen. Oder besser gesagt, in den Bauch, denn dort sitzt sitzt schließlich das Objekt der Begierde. Dabei handelt es sich um einen großen Bauchmuskel und nicht, wie fälschlicherweise oft angenommen wird, um mehrere kleine Muskeln. Dieser große Bauchmuskel wird aber durch mehrere Bindegewebestränge unterteilt, so dass bei Anspannung einzelne Wölbungen hervortreten. In vielen Fällen handelt es sich dabei um insgesamt sechs Wölbungen: drei auf der rechten Seite und drei auf der linken Seite. Die heiß ersehnte Waschbrett-Optik entsteht also einzig und allein nur durch das Bindegewebe, das den Muskel in verschiedene Bereiche teilt. Menschen mit einer solchen Anatomie können sich mit einem entsprechenden Training durchaus über einen perfekten Sixpack freuen. Vorausgesetzt natürlich, der Körperfettanteil wird dauerhaft sehr niedrig gehalten, denn ansonsten kommt die herrliche Pracht unter der Fettschicht gar nicht zur Geltung.

“Four-Pack”: der etwas andere Sixpack

Die genetische Veranlagung ist nicht bei jedem Menschen gleich, oft fehlt nämlich ganz einfach eine bestimmte Partie der Bauchmuskulatur. In den meisten Fällen betrifft das den Bauchbereich unterhalb des Nabels. Daran lässt sich auch überhaupt nichts ändern, es handelt sich dabei einfach um eine Laune der Natur. Zählst Du auch zu diesen Menschen, musst Du Dir aber natürlich keine Sorgen machen, denn die fehlende Muskelpartie ist weder krankhaft noch gefährlich. Du wirst dann eben mit Stolz einen etwas anderen Sixpack vorweisen können: den “Four-Pack”. Zugegeben, sehr geläufig ist dieser Begriff vielleicht nicht, aber darauf kommt es ja auch gar nicht an. Auch mit einem solchen Waschbrettbauch kannst Du richtig durchtrainiert und knackig aussehen!

Den ganz individuellen Waschbrettbauch kann jeder bekommen

Ganz egal, wie Deine genetische Veranlagung aussieht und wie Deine Bauchmuskeln aufgebaut sind: Mit einem Verzicht auf fettreiche Lebensmittel und einem vernünftigen Trainingsplan wirst Du früher oder später auf jeden Fall einen tollen Waschbrettbauch bekommen. Letztendlich spielt es ohnehin überhaupt keine Rolle, ob vier oder sechs Wölbungen auf Deinem Bauch zu sehen sind. Übungen wie Situps, Crunches und Beinheben sind besonders empfehlenswert und können auch von Anfängern meist ganz problemlos durchgeführt werden. Widme Dich zwei- bis dreimal pro Woche den Bauchmuskeln und vergiss nicht, immer wieder Ruhepausen zur Regeneration einzulegen. Und ganz wichtig: Lass Dich bloß nicht aus der Ruhe bringen und betrachte Dich nicht allzu kritisch im Spiegel. Die Zahl der “Packs” sagt rein gar nichts über Deinen Leistungsstand und Deine Erfolge aus. Wenn Du Dich von der Vorstellung des klassischen Sixpacks verabschieden kannst, wirst Du schnell merken, dass auch die “Vierer-Version” optisch durchaus ein toller Blickfang ist.

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