Interview mit Holger Gugg

Deine Sportliche Meinung

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Matze vom Muskelaufbau1 Team März 7, 2012 0
Name: Holger Gugg | Jahrgang: 1980 | Hauptwohnsitz: Oberndorf, Bayern. Deutschland | Web: www.body-coaches.de

Wer bist Du und was machst Du?

Hallo liebe Interessiere des Eisensports & Naturalsportler,
Ich betreibe seit beinahe 10 Jahren eine Ernährungs- und Trainingsbetreuung unter meinem Internetauftritt www.body-coaches.de. Seit 2 Jahren arbeite ich zudem als freiberuflicher Autor und verfasse Fachartikel zu den Themen Sporternährung, Training, Gesundheit und Lifestyle für diverse Firmen sowie Internetauftritte.

Zudem nenne ich eine kleine Sportbekleidungskollektion mein Eigen, die seit 3 Jahren regelmäßig erweitert wird. Für Interesseninnen und Interessenten biete ich Körperanalyseverfahren wie Sense-Wear oder BIA-Akern an. Letztlich nehme ich in regelmäßigen Abständen auch immer wieder Modelaufträge an und administriere meine Facebook-Community BODY-COACHES bei welcher derzeit 3700 Mitglieder Ihre Meinungen und Erfahrungen zum Thema Sport austauschen.

In meiner Haupttätigkeit, der Betreuung, bewege ich mich neben Bodybuilding auch in anderen Sportarten wie Kickboxen oder Triathlon und begleite hier Athleten hinsichtlich ihrer sportlichen Ziele wie beispielsweise dem Erreichen persönlicher Bestleistungen oder der Teilnahme an Wettkämpfen. Jeder Athlet für sich ist eine Herausforderung die ich bereit bin anzunehmen.

Gerne biete ich auch meine Hilfe für alldiejenigen an, denen ihre Gesundheit am Herzen liegt und stehe mit fachkundigem Rat bei Bemühungen hinsichtlich Körperfettreduktion oder der Verbesserung kardiovaskulärer Parameter zur Seite.

Neben BODY-COACHES bin ich natürlich selbst aktiv trainierender Bodybuilder und habe auch hier noch das ein oder andere Ziel.

Wann hast mit Bodybuilding angefangen und warum?

Bodybuilding betreibe ich seit etwa 16 Jahren. Ich kam damals aus dem Kampfsport und war seit meinem 10 Lebensjahr Karate-K. Da meine Jugendkampfsportgruppe aufgelöst wurde, suchte ich mit 15 Jahren nach einem neuen Sport. Ich war nie der geborene Fußballer und hatte damals glücklicherweise einen aktiv trainierenden Freund der mir anbot, ihn einmal mit in den ortsansässigen Kraftraum zu begleiten. Aus einem Probetraining resultierte ein weiteres Training, bald darauf dann eine Mitgliedschaft im Verein und so wuchs meine Leidenschaft fürs Bodybuilding die bis heute anhält und ständig wächst.

Was motiviert Dich bei diesem Sport?

Bodybuilding ist ein Sport, der es meiner Meinung nach aus vieler Hinsicht Wert ist, ihn zu betreiben.
Ich kenne keine Sportart bei der man sich selbst so gut kennen lernt wie beim Bodybuilding. Bodybuilding ist ein Kampf mit der eigenen Person, dem Streben nach persönlicher Perfektion und allein schon dieses Streben garantiert mir persönlich eine lebenslange Motivation.
Wer möchte kann sich als Bodybuilder im sportlichen Wettkampf mit anderen Messen aber auch ohne Wettkampfgeschehen ist es möglich ein Leben lang Gefallen an Bodybuilding zu finden.

Da man Bodybuilding bis ins hohe Alter betreiben kann, verbindet der Sport Alt und Jung.
Nicht zu vergessen ist der gesundheitliche Aspekt beim Bodybuilding. Krafttraining kombiniert mit kardiovaskulären Training ist ein Garant für Gesundheitserhalt. Je älter wir werden, desto wichtiger ist es, Muskelmasse zu erhalten. Hier ist vielen älteren Leserinnen und Lesern vielleicht „Sarkopenie“ ein Begriff, also der Muskelverlust im Alter der oftmals dafür verantwortlich ist, dass Menschen mit dem Alter ihre Selbständigkeit einbüßen. Mit dem Training und der Ernährung eines Bodybuilders schützt man sich bis ins hohe Alter davor.

Auch vor Zivilisationskrankheiten wie beispielsweise Diabetes kann man sich als Bodybuilder bewahren.

Wem jetzt die Doping-Thematik auf der Zunge liegt muss bewusst sein, dass es immer einen Unterschied macht, Leistungs- oder Breitensportler zu sein. Wer Bodybuilding aus persönlichem Interesse am Sport, ohne Wettkampfhintergrund und mit Hirn betreibt, schafft die besten Voraussetzungen für ein gesundes Dasein.
Dies sind nur einige der Punkte die mich motivieren, Bodybuilder zu sein….

Wie sieht bei dir eine Standard Trainingswoche aus?

Meine Standart-Trainingswoche teilt sich auf in 6 Trainingstage und einem Ruhetag.
Ich versuche meinen Schwachstellen einen separaten Trainingstag einzuräumen und diese dort intensiv und umfangreich zu trainieren. Bei mir ist dies derzeit meine Rückenpartie.
2 komplette Tage sind reserviert für das Training der unteren Extremitäten sowie der Gesäß- und Hüftmuskulatur. Die verbleibenden 3 Tage trainiere ich instinktiv meinen Oberkörper und streue regelmäßig kardiovaskuläres Training mit ein.

Wie Ernährst du dich?

Ich ernähre mich nach einer individuellen Methode, insofern kann ich meine Ernährung weder metabol noch lowcarb oder highcarb nennen. Für die erste Tageshälfte bis zum vorabendlichen Training sehe ich eine moderate Zufuhr an niedrig-glykämischen Kohlenhydraten sowie eine hohe Proteinzufuhr vor. Gegen Abend ernähre ich mich dann ausschließlich von Fett-Eiweiß-Kombinationen mit dem Schwerpunkt auf Fettsäuren und fülle so meine Kalorienaufnahme auf das benötigte Level auf.

Was für Supplemente verwendest Du?

Über Supplemnents gleiche ich als erstes einmal die Kluft zwischen meinem Bedarf und der Aufnahme an Mikronährstoffen aus. Dies beutet die Aufnahme von Vitamin B,C,D,E sowie Nährstoffen wie Zink, Magnesium, Calcium und Kalium. Da ich einen straffen Tagesablauf habe, komme ich nicht umher, einen Teil meiner Proteinzufuhr über Proteinpulver zu decken. Ich supplementiere ums Training zusätzlich BCAA, Leucin extra, Glutamin und Creatin sowie Arginin AKG. Bei schwerem Training nehme ich gerne eine Wirkstoffkombination aus MSM und Glucosamin für den Erhalt der Gelenkgesundheit ein. Letztlich bin ich bestrebt das meiste aus meiner Nachtruhe herauszuholen und verwendet dazu gerne Substanzen wie Ashwaghanda.

Wer ist dein größtes Vorbild?

Es mag etwas komisch klingen aber ein alleiniges Vorbild hatte ich nie. Es gibt Sportler die mich inspirieren, hierzu zählt natürlich Arnold Schwarzenegger mit seiner Erfolgsstory aber auch Kay Greene, der Bodybuilder aus dem Ghetto der es jetzt an die Weltspitze geschafft hat. Ich bewundere auch Athleten die es schaffen, auf Amateurniveau ein „normal-bürgerliches“ Leben mit dem Leben eines Wettkampfbodybuilders zu vereinen. Hier fallen mir Namen wie Thomas Scheu oder Werner Zenk ein.

Ein Vorbild ist jemand der etwas erreicht hat oder etwas lebt das man selbst gerne verwirklichen möchte. Ich denke, dass es hier mehr als einen Menschen gibt über den man das sagen kann, jeder auf seine Art.

Was möchtest du in 5 Jahren erreicht haben?

In 5 Jahren möchte ich auf jeden Fall noch genauso gesund sein wie heute.
Sportlich hoffe ich, die eine oder andere Teilnahme an Bodybuilding-Wettkämpfen noch verwirklichen zu können. Ich liebäugle noch immer mit einer erneuten Teilnahme bei den Männern aber auch mit einem neuen Start bei den Paaren. Ansonsten hoffe ich mich weiter meinem sportlichen Ideal zu nähern.

Beruflich hoffe ich, meinen Wissensstand weiter vertiefen zu können um in weiteren 5 Jahren damit einer Menge Menschen unter die Arme greifen zu können die gewillt sind, meine Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ein kleiner geheimer Wunsch ist es, ein eigenes Buch zu schreiben….

Drei wertvolle Tipps von Dir für unsere Leser?

  1. Seit diszipliniert bei Eurer Ernährung und beim Training!!
  2. Lebt wie Sportler! Pflegt einen gesunden Lebensstil, meidet Alkoholexzesse, Rauchen und Drogen und schlaft ausreichend. Vergesst bei allem Fokus auf den Sport aber nie immer fair, menschlich und gesellschaftsfähig zu bleiben.
  3. Das Wichtigste: HABT GEDULD!!

Dein Motto?

Man darf nie aufhören besser zu werden!

Abschließend möchte ich mich bei www.muskelaufbau 1.de für die Möglichkeit bedanken, mich hier vorstellen zu dürfen.

Sportliche Grüße
Euer
Holger Gugg

www.body-coaches.de




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