Brauch ich Vitaminpräparate für den Muskelaufbau?

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Matze vom Muskelaufbau1 Team Oktober 1, 2013 0
Brauch ich Vitaminpräparate für den Muskelaufbau?
Wenn Du ernsthaft an Deinem Körper arbeiten möchtest und einen ordentlichen Muskelaufbau anstrebst, reicht es nicht aus, lediglich regelmäßig zum Training zu gehen und zwischendurch ausreichende Pausen einzulegen. Die Ernährung spielt eine mindestens genauso große Rolle. Dass Proteine für einen Kraftsportler immens wichtig sind, wusstest Du sicherlich bereits schon. Dass es aber auch darauf ankommt, den Körper kontinuierlich mit Vitaminen zu versorgen, vergessen viele Sportler allzu schnell.

Ohne Vitamine kein Muskelaufbau!

Insgesamt sechs verschiedene Vitamine sind an Deinem Muskelaufbau beteiligt. Da ist zum einen die B-Gruppe, die gleich mit vier Vitaminen beteiligt ist. B1, auch unter dem Namen Thiamin bekannt, sorgt dafür, dass Dein Körper die zugefügten Kohlenhydrate auch ausreichend verarbeiten kann. Außerdem wirkt sich das Vitamin B1 sehr positiv auf Deine Nerven und auf Dein Gehirn aus. B2, das sogenannte Riboflavin, ist maßgeblich am körpereigenen Sauerstofftransport beteiligt und fördert den Stoffwechsel von Proteinen, Kohlenhydraten und Fett. Das Vitamin B6 wird unter Sportlern auch gerne mal “Muskelaufbau-Vitamin” genannt.

Der Grund: Eine mangelnde Versorgung kann im schlimmsten Fall zu Muskelkrämpfen, einer gestörten Eiweiß-Synthese und sogar Muskelschwund führen. Mal ganz abgesehen von den nervösen Störungen, die ein Mangel an B6 ebenfalls auslösen kann. Last, but not least: das Vitamin B12, dass Du hauptsächlich mit tierischen Nahrungsmitteln aufnimmst. Es ist am Aufbau der körpereigenen Proteine ganz maßgeblich beteiligt und aus diesem Grund gerade für Sportler sehr wichtig.

Ebenfalls unentbehrlich: Vitamin C, das Dein Immunsystem stärkt und die gefürchteten Freien Radikale abfängt, und das fettlösliche Vitamin E, das einen positiven Einfluss auf die Leistungsfähigkeit der Muskelzellen hat.

Vitamine: Muss ich sie als Pillen und Tabletten schlucken?

Gehen wir einfach mal davon aus, Du bist ein gesunder und ambitionierter Sportler, der auf seinen Körper aufpasst und behutsam mit ihm umgeht. In diesem Fall wäre Dir eine gesunde, ausgewogene und vitaminreiche Ernährung natürlich sehr wichtig. Ist das so? Dann herzlichen Glückwunsch! Nimmst Du täglich Obst und Gemüse zu Dir, magst Du gelegentlich fettarmes Fleisch und Fisch, stehst Du auf Vollkornprodukte und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, brauchst Du keine zusätzlichen Vitamine in Form von Pillen, Tabletten oder anderen Darreichungsarten zu Dir zu nehmen. Bist Du dagegen ein bekennender Fast-Food-Fan, der ohne Burger, Pommes und Currywurst nicht leben kann und Salat für eine reine Dekoration hält, dann wirst Du diese Nahrungsergänzungen wohl dringend benötigen. Aber auch in diesem Fall gilt: Du darfst Vitaminpräparate natürlich niemals wahllos und nach Lust und Laune in Dich hineinschaufeln! Überdosierungen können nämlich unangenehme und auf Dauer sogar gefährliche Folgen haben, so dass Du die jeweiligen Dosierungshinweise unbedingt beachten musst.

Vitamine

Welche Vitaminpräparate sind überhaupt empfehlenswert?

Bist Du nach dem Lesen des obigen Abschnitts zu dem Schluss gekommen, dass Dein Körper eine zusätzliche “Vitaminbombe” in Form von Ergänzungsmitteln braucht, solltest Du idealerweise auf ein kombiniertes Multivitamin-Mineralstoff-Supplement zurückgreifen. Es muss ja nicht gleich das billigste oder das teuerste Produkt sein, schau Dich ruhig auf dem Markt um und lass Dich gegebenenfalls auch mal ganz ausführlich in einer Apotheke beraten. Diese Präparate sind oft so dosiert, dass Sie perfekt auf den individuellen Bedarf angepasst werden können und eine Überdosierung weitestgehend ausschließen. Eine gesunde Ernährung können sie aber trotzdem nicht ersetzen. Wenn Du Dich also dazu entschließen kannst, in Zukunft etwas mehr auf vitaminreiche Lebensmittel zu achten, sparst Du Dir nicht nur das Geld für die Präparate, sondern wirst auch schnell merken, dass gesunde Nahrungsmittel auch durchaus lecker sein können.




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