Mineralstoffe

Deine Sportliche Meinung

User Bewertung: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
5,00 von 5 Punkten, basieren auf 1 abgegebenen Stimmen.
Loading...Loading...

Matze vom Muskelaufbau1 Team März 14, 2011 0
ernaehrung mineralstoffe magnesium kalium silicium calcium natrium

Mineralstoffe zählen zu den anorganischen Bestandteilen von Nahrungsmitteln

und können vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Mineralstoffe sind am Stoffwechsel beteiligt und sind ein lebensnotweniger Bestandteil aller lebenden Zellen. Mineralstoffe sind für viele Funktionen im menschlichen Körper verantwortlich. Sie sind beispielsweise am Aufbau von Körpersubstanzen (Muskeln und Knochen) beteiligt und dienen zur Erhaltung der Enzymaktivitäten.

Die wichtigsten Mineralstoffe sind: Kalium, Natrium, Phosphor, Magnesium, Chlor und Calcium.

Gerade wenn man körperlich aktiv ist, ist die Zufuhr von Mineralstoffen extrem wichtig. Ein Mangel an Mineralstoffen tritt auf, wenn dem Körper zu wenige Mineralstoffe zugeführt werden oder der Körper extrem viele Mineralstoffe ausscheidet. Ernährt man sich abwechslungsreich ist der Bedarf an Mineralstoffen gedeckt. Der tägliche Bedarf liegt bei etwa 10 bis 15 Gramm. Kochsalz übersteigt diesen täglichen Bedarf extrem.

Es ist jedoch auch falsch, Natrium komplett zu meiden. Dies führt zu Krämpfen und Schwindelanfällen. Natrium kommt vermehrt im Schweiß vor, also außerhalb von Zellen und unter der Haut. Daher ist es für Sportler extrem wichtig, dem Körper ausreichend Natrium zuzuführen, denn weil er schwitzt, verliert er Natrium, welches dem Körper durch die Nahrung wieder zur Verfügung gestellt werden muss. Kalium findet man direkt in den Zellen. Natrium und Kalium sind also so genannte Gegenspieler. Beide Mineralstoffe sollten in gleich hoher Konzentration über die Nahrung aufgenommen werden. Die Obergrenze der Kochsalzaufnahme liegt bei 8 Gramm pro Tag. Dementsprechend sollte auch die Kaliumzufuhr angepasst werden.

Die Mineralstoffe und ihre Bedeutung:

Natrium kommt in Kochsalz und gesalzenen Lebensmitteln vor. Es ist für den osmotischen Druck außerhalb der Zellen und für die Enzymaktivierung zuständig. Der tägliche Bedarf liegt bei 550 mg.

Chlor kommt ebenfalls in Kochsalz und in gesalzenen Lebensmitteln vor. Neben dem osmotischen Druck außerhalb der Zellen und der Enzymaktivierung ist Chlor für die Magensalzsäurebildung zuständig. Der tägliche Bedarf liegt bei 550 mg.

Kalium kommt zum Beispiel in Bananen, Tomaten und Trockenfrüchten vor. Es dient dem osmotischen Druck innerhalb der Zellen und der Enzymaktivierung. Der tägliche Bedarf liegt bei 2000 mg.

Phosphor findet man in Fleisch, Milch und Eiern. Phosphor ist ein Bestandteil der Zellstruktur und ist für den Knochenaufbau zuständig. Der tägliche Bedarf liegt bei 700 mg.

Calcium kommt vor allem in Milch und Milchprodukten, aber auch in Gemüse vor. Es dient dem Knochenaufbau, der Muskelkontraktion und der Blutgerinnungen. Der tägliche Bedarf liegt bei 1000 mg.

Magnesium kommt in Weizenkeimen, Fisch und Obst vor und ist für den Knochenaufbau und die Enzymaktivierung wichtig. Der tägliche Bedarf liegt bei 400 mg.

Silicium findet man in Pflanzenfasern und in der Kleie. Silicium ist für den Knochenaufbau und für den Aufbau von Bindegewebe zuständig. Der tägliche Bedarf liegt bei 40 mg.

Natrium:

Natrium ist für das Volumen und den Druck von Körperflüssigkeiten (z.B. Blutflüssigkeit) außerhalb der Zellen verantwortlich. In Kombination mit Kalium regelt Natrium den Wasserhaushalt des Körpers. Weiterhin ist Natrium an der Übertragung von Nervenimpulsen beteiligt und spielt beim Säuren-Basen-Haushalt eine wichtige Rolle. Kommt es im Körper zu Natriummangel (durch Schwitzen oder Durchfall), hat dies zur Folge, dass der Körper entwässert wird. Weiterhin werden die Nieren- und Muskelfunktionen gestört. Erste Anzeichen für Natriummangel sind Wadenkrämpfe. Führt man dem Körper jedoch zu viel Natrium zu, kann dies den Bluthochdruck verstärken und es ist möglich, dass sich Ödeme bilden.
Führt man dem Körper direkt nach dem Training Natrium zu, verstärkt das die Flüssigkeitsaufnahme im Darm. Dadurch wird die Kohlenhydrateinlagerung in die Muskulatur unterstützt, wodurch eine schnelle Resorption gewährleistet wird.

Chlor:

Chlor ist für das Gleichgewicht des Wasser- und Elektrolytehaushaltes zuständig und spielt bei der Bildung von Magensäure eine wichtige Rolle. Zum Chlormangel kommt es, wenn man stark schwitzt oder sich oft erbricht. Liegt ein Chlormangel vor, wird der Säure-Basen-Haushalt gestört. Es kommt zu Muskelkrämpfen und zu Störungen der Herzfunktion. Überschüssiges Chlor dagegen scheidet der Körper über die Nieren aus.

Kalium:

Kalium hält ebenfalls den Wasser- und Elektrolytehaushalt im Gleichgewicht. Es reguliert den Blutdruck, dient zur Übertragung von Nervenimpulsen und sorgt für einen regelmäßigen Herzschlag. Kalium kommt fast nur innerhalb der Zellen vor. Es hat die Aufgabe, Nahrungsbestandteile direkt in die Zellen einzuschleusen. Aus diesem Grund hat Kalium vor allem für Sportler eine große Bedeutung, denn zusammen mit Insulin werden Kohlenhydrate und Eiweiße direkt nach dem Training in die Zellen eingeschleust. Vor allem direkt vor einem Wettkampf ist Kalium überaus wichtig, denn nur wenn sich Kalium und Wasser im Körper befinden, kann Glykogen in den Muskeln gespeichert werden. Die Muskeln sehen praller und härter aus. Kalium ist vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten.

Phosphor:

Phosphor hält Zähne und Knochen gesund. Es ist für die Nährstoffverwertung zuständig und setzt in den Zellen Energie frei. Phosphor ist an vielen Prozessen beteiligt, die im Körper stattfinden, zum Bsp. an der Gewinnung und Speicherung von Energie. Es reguliert weiterhin die Nierenfunktion, das Herz, sowie den Säure-Basen-Haushalt. Im Blut erhält Phosphor den PH-Wert aufrecht. Phosphor ist vor allem in proteinreichen Nahrungsmitteln enthalten (Fleisch, Fisch, Käse, Brot).

Calcium:

Calcium ist für den Aufbau von Knochen und Zähnen, für die Übertragung von Nervenimpulsen, für die Muskelkontraktion und für die Blutgerinnung zuständig. Calcium ist der Mineralstoff, der am meisten im Körper vorkommt. Milch und Milchprodukte sind besonders gute Calciumlieferanten.

Magnesium:

Magnesium ist Bestandteil von Knochen und Zähnen. Es spielt bei der Muskelkontraktion und bei der Übertragung von Nervenimpulsen eine wichtige Rolle. Magnesium kommt in fast allen Körperzellen vor Magnesium sorgt für eine geregelte und ausreichende Ausschüttung von Wachstumshormonen während der Nacht. Magnesium ist vor allem in Vollkornprodukten, in Obst und Gemüse und in diversen Kräutern vorhanden.

Silicium:

Silicium sorgt dafür, dass Gelenkknorpel und Bindegewebe fest und elastisch bleiben. Weiterhin fördert es den Knochenaufbau. Zum Siliciummangel dürfte es eigentlich nicht kommen, da man über die Nahrung täglich ausreichend Silicium aufnimmt.




hinterlasse einen Kommentar »

You must be logged in to post a comment.