Funktionelles Training – auf was ich achten sollte

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Matze vom Muskelaufbau1 Team August 14, 2013 0
Funktionelles Training – auf was ich achten sollte
Immer mehr Sportler orientieren sich am sogenannten funktionellen Training. Es unterscheidet sich vollkommen vom klassischen Isolationstraining und wird mittlerweile auch hierzulande sehr häufig praktiziert. Was es damit eigentlich auf sich hat und worauf Du achten solltest, erklären wir Dir hier.

Das perfekte Zusammenspiel der Muskeln: eine echte Kettenreaktion

Funktionelles Training zielt darauf ab, mehrere Muskelgruppen gleichzeitig durch spezielle Bewegungsabläufe zu trainieren, so dass die Kooperation der einzelnen Muskeln optimal harmoniert. Dass diese Vorgehensweise absolut Sinn macht, beweist folgende Erklärung: Dein Körper kann sich nämlich nur dann bewegen, wenn das Zusammenspiel von verschiedenen Muskeln und Gelenken perfekt funktioniert. Nicht ein isolierter Muskel ist für Deine alltäglichen Bewegungsabläufe verantwortlich, sondern gleich eine ganze Reihe. Sie alle sind miteinander vernetzt und bilden eine immens wichtige Kette. Nur wenn Du diese Kette einheitlich trainierst, stärkst Du auch Deinen kompletten Bewegungsapparat. Funktionelles Training optimiert Deine Leistungsfähigkeit in gleich mehreren Bereichen: Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination. Gehst Du regelmäßig ins Fitnessstudio und benutzt die ganze Bandbreite an Geräten und Maschinen? Diese Trainingsform hat mit Funktionalität nichts zu tun! Du führst an den einzelnen Geräten immer exakt die gleichen Bewegungen aus, was auf Dauer zwar Deinen Body formt, ein vielseitiger Kraftsportler wirst Du auf diese Weise allerdings nicht.

Wie funktioniert das überhaupt
Funktionelles Training: Wie funktioniert das überhaupt?

Wie schon erwähnt, kommt diese Trainingsmethode ohne Geräte und Maschinen aus. Ganz ohne Hilfsmittel geht es aber dennoch nicht: Gymnastikbälle, Hanteln oder auch Kettlebells bringen Abwechslung in Dein Training und sorgen für Vielfältigkeit. Bizepsmaschinen, Butterfly und andere Geräte solltest Du beim funktionellen Training aber erst einmal vergessen. Im Mittelpunkt aller Übungen steht nämlich in erster Linie die sogenannte Core-Muskulatur. Dabei handelt es sich um die Muskulatur im Rumpf, die Deinem gesamten Bewegungsapparat Stabilität verleiht. Diese wichtigen Stützmuskeln werden beim Training an Maschinen nicht gefordert, da ihnen die Geräte ja die ganze Arbeit abnehmen. Übungen mit dem Gymnastikball sind dagegen besonders effizient, denn dabei trainierst Du zusätzlich zur Core-Muskulatur auch Deine Motorik und Deinen Gleichgewichtssinn. Oder anders ausgedrückt: Hier handelt es sich eindeutig um funktionelles Training.

Funktionelles Training bringt jede Menge Spaß!

Warum das so ist? Ganz einfach: Beim funktionellen Training bist Du kaum eingeschränkt. Feste Wiederholungszahlen: Gibt es nicht! Pausenzeiten? Kannst Du individuell festlegen! Hilfsmittel? Such Dir welche aus! Wie schon erwähnt sind Bälle (Gymnastik- oder Medizinbälle) immer eine gute Wahl, alternativ kannst Du aber auch mit einem hochwertigen Sling Trainer viele effektive Übungen durchführen. Oder ganz simpel: Setze Dein eigenes Körpergewicht als “Hilfsmittel” ein! Laufen, springen, heben, strecken: All diese Bewegungsabläufe fließen in ein funktionelles Training ein. Die Freiheit, die Dir diese Trainingsmethode schenkt, sorgt natürlich auch dafür, dass Du wirklich mit Spaß und Elan bei der Sache bleibst. Außerdem gibt es noch einen weiteren überaus positiven Nebeneffekt: Da es sich hier um ein ganzheitliches Training handelt, stärkst Du auch automatisch Dein Herz-Kreislauf-System. Beim isolierten Training an den verschiedenen Geräten ist dies nicht der Fall. Unerwünschte Pfunde werden ebenfalls relativ schnell purzeln, denn Dein Körper verbrennt bei den verschiedenen Übungen auch jede Menge Kalorien.

Was bringt Dir ein Super-Bizeps, wenn die Koordination nicht stimmt?

Eine beachtliche Ansammlung von Muskeln ist zwar ganz nett anzusehen, dennoch muss natürlich auch das Zusammenspiel funktionieren. Und das kannst Du nicht mit isoliertem Training an Hightech-Maschinen erreichen. Beim funktionellen Training liegt der Schwerpunkt auf einer ganzheitlichen Betrachtungsweise. Die verbesserten körperlichen Fähigkeiten helfen Dir nicht nur im Sport, sondern auch im alltäglichen Leben. Du beugst Verletzungen vor und schulst zudem auch Deine Motorik. Mit funktionellem Training steigt Deine gesamte Leistungsfähigkeit schnell ins höchste Level auf!




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