Was ist besser für den Muskelaufbau: Langhantel oder Kurzhantel?

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Matze vom Muskelaufbau1 Team August 2, 2013 0
Was ist besser für den Muskelaufbau: Langhantel oder Kurzhantel?
Wenn Du fleißig und regelmäßig die Hanteln schwingst, hast Du Dich sicher auch schon das eine oder andere Mal gefragt, welche Methode für den Muskelaufbau eigentlich effektiver ist: Langhantel oder Kurzhantel?

Die Antwort ist ganz einfach:
Das Geheimnis liegt zweifelsohne in der cleveren Kombination beider Elemente!

In der Kürze liegt die Würze: “Wunderwaffe” Kurzhantel

Sie sollte in keinem Training fehlen und ist einfach für jeden Sportler unverzichtbar! Die Kurzhantel bietet jede Menge Vorteile, die sich auf Deinen Muskelaufbau sehr positiv auswirken können. So sind Übungen mit der Kurzhantel beispielsweise ganz hervorragend geeignet, um muskuläre Dysbalancen erfolgreich auszugleichen. Was das ist? Fachleute verstehen darunter die andauernde Verkürzung einer aktiven Muskelgruppe, während im Gegenzug der “muskuläre Gegenspieler” erschlafft. Um dies an einem Beispiel zu verdeutlichen: Wer den ganzen Tag in einer krummen Haltung vor dem Computer sitzt, muss damit rechnen, dass es durch die nach vorne hängenden Schultern zu einer extremen Verkürzung des großen Brustmuskels kommt. Auf der anderen Seite dehnt sich der obere Brustmuskel immer weiter aus.

Die unangenehme Folge:
Ein Rundrücken. Dies war jetzt natürlich nur ein Beispiel für eine muskuläre Dysbalance, damit Du verstehst, was sich hinter diesem Fachbegriff verbirgt. Solche “Missverhältnisse” kannst Du eben am besten durch Übungen mit einer Kurzhantel ausgleichen. Die schwächere Muskelgruppe kann auf diese Weise nämlich isoliert und mit einem höheren Widerstand gefordert werden, was früher oder später dazu führt, dass das Kraftpotenzial Deines Körpers vollkommen harmonisch ausbalanciert ist.

Ein weiterer großer Vorteil der Kurzhantel: Wenn Du mit ihr arbeitest, werden Deine Stabilisierungsmuskeln ganz besonders hart gefordert. Dies sorgt für eine Verbesserung der allgemeinen Kraftentwicklung und wirkt sich enorm positiv auf die Rumpfmuskulatur aus!

Die Langhantel: (Fast) ein Alleskönner!

Die Vorteile der altbewährten Langhantel liegen im wahrsten Sinne des Wortes auf der Hand. Schließlich hast Du bekanntermaßen in zwei Armen wesentlich mehr Kraft als nur in einem, so dass Du für Deine Übungen deutlich höhere Gewichte auswählen kannst. Dies liegt aber auch daran, dass bei der Langhantel viel weniger Stabilisierungsmuskeln eingesetzt werden. Und wenn Du nun höhere Gewichte wählst, kannst Du folglich die gewünschte Muskelgruppe auch viel besser fordern. Dies gilt auch dann, wenn Deine übrige Muskulatur bereits ausgepowert und ermüdet ist. Somit leistet die gute alte Langhantel einen ganz wichtigen Beitrag zu einem erfolgreichen Muskelaufbau. Einen Alleingang sollte sie aber wohlgemerkt nicht durchziehen: Nur wenn Du Übungen mit Kurz- und Langhantel in Deinem Trainingsplan einbaust, wirst Du auf Dauer Deine gewählten Ziele erreichen können.

Beispielübung Bankdrücken: Kurz- oder Langhantel?

Viele Sportler verwenden beim Bankdrücken noch immer eine Langhantel. Doch diese Methode gilt mittlerweile in Fachkreisen als recht überholt. Führst Du diese Übung eine Zeit lang mit der Kurzhantel aus, wirst Du sicherlich schnell die Unterschiede feststellen.

Ein ganz großer Vorteil: In der Druckphase kannst du die Kurzhanteln oben richtig schön zusammenführen. Das führt zu einer verstärkten Kontraktion Deiner Muskeln und ist somit viel effektiver. Außerdem wird auf diese Weise jede Seite praktisch dazu gezwungen, das gleiche Gewicht nach oben zu stemmen. Mit der Langhantel kann dagegen unbewusst “geschummelt” werden: Die stärkere Seite arbeitet automatisch für die schwächere mit. Dies ist natürlich nicht Sinn der Sache!

Wenn Du beim Bankdrücken die Kurzhantel verwendest, solltest Du aber schon ein wenig trainiert sein, denn hier ist ein hohes Maß an Koordination gefragt. Für Anfänger ist diese Methode daher weniger geeignet.

Dennoch gilt auch für erfahrene Sportler:
Die Langhantel muss beim Bankdrücken nicht zwangsweise in die Ecke verbannt werden. Variiere Deine Übung, indem Du immer mal wieder zwischen beiden Hantelarten wechselst. Denn auch hier gilt: Ein möglichst abwechslungsreiches Training ist das beste Training!




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