Creatin 2

Deine Sportliche Meinung

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Klicke auf einen Stern um deine Bewertung abzugeben)
Loading...Loading...

Matze vom Muskelaufbau1 Team März 7, 2011 1
creatin supplemente muskelaufbau trainingsplan

Allgemeines und Wissenswertes zu Creatin

Creatin ist ein natürlicher Bestandteil des Körpers. Es besteht aus den Aminosäuren Arginin, Glycin und Methionin. Der Körper ist in der Lage, Creatin selbst herzustellen. Es wird zusätzlich aber auch über die Nahrung zugeführt. Creatin ist überwiegend in Fisch und Fleisch vorhanden.

Wirkung von Creatin

Die Wirkung von Creatin beruht vorwiegend auf Phosphorcreatin. Gemeinsam mit Adenosintriphosphat – kurz ATP – spielt es für den Energiestoffwechsel in den Zellen eine wichtige Rolle. ATP besteht aus drei Phosphatgruppen. Die Muskeln greifen zuerst auf ATP zurück, wenn sie Energie benötigen. Dabei wird eine Phosphatgruppe abgespaltet, wodurch wiederum Energie freigesetzt wird. Diese Energie wird beispielsweise für die Kontraktion benötigt. Die beiden Phosphatgruppen, die nun übrig geblieben sind, nennt man Adenosindiphosphat – kurz ADP. Der körpereigene ATP Vorrat ist ziemlich gering. Doch genau an dieser Stelle kommt das Creatinphosphat ins Spiel. Es spaltet seinen Phosphatrest ab und gibt ihn an das ADP ab. Dadurch kann ATP entstehen und steht wieder zur Energiegewinnung zur Verfügung.
Creatin wirkt also wie eine Art Energie-Recyclingsystem. Die Muskeln können ziemlich lange auf ATP zurückgreifen, wenn Energie benötigt wird. Später wird die Energie die anaerobe Glykolyse bzw. über die aerobe Glykolyse und Fettsäureoxidation bereitgestellt. Creatin ist also in der Lage, den Zeitraum zwischen akuter und verzögerter Energiebereitstellung zu überbrücken.

Forschungen und Studien zufolge soll Creatin für Muskelaufbau und Muskelzuwachs verantwortlich sein. Weiterhin soll es die Vermehrung der Stammzellen fördern, das Wachstum ankurbeln, für die Regeneration der Skelettmuskeln zuständig sein und zu einer besseren Hirnleistung führen.

Effekte beim Training nach der Einnahme von Creatin

Creatin fördert die maximale Spannungsentwicklung der Muskeln. Man bekommt also mehr Kraft und ist in der Lage mit schwereren bzw. mehreren Gewichten zu trainieren.

Supplementation

Nimmt man Creatinpräparate zu sich kommt es zur erhöhten Wassereinlagerung in den Muskelzellen. Die Muskeln wirken dadurch praller und voller. Aufgrund dieser Wassereinlagerung benötigt der Körper jetzt mehr Flüssigkeit. Daher ist es enorm wichtig, dass viel getrunken wird. Trinkt man zu wenig, können Nieren- und Leberschäden auftreten. Weiterhin steigt das Körpergewicht während einer Creatinkur um etwa 3 bis 5 Kilogramm an. Das Gewicht verliert man aber wieder, sobald man das Creatinpräparat wieder absetzt.
Während der Einnahme von Creatin sollten weiterhin folgende Ratschläge befolgt werden:

(1) das Präparat sollte auf 3 bis 4 Einzelrationen pro Tag verteilt werden
(2) Creatin am besten mit Traubensaft anrühren, dadurch wird Insulin freigesetzt – nur Insulin transportiert das Creatin
(3) Creatin sollte auf nüchternen Magen eingenommen werden
(4) die erste Einnahme sollte morgens nach dem Aufstehen erfolgen
(4) nach der Einnahme sollte man 30 Minuten warten, ehe man etwas isst
(5) mehr Proteine zu sich nehmen
(6) Creatin nicht während einer Diät einnehmen, das Hungergefühl wird sonst gesteigert
(7) während der Creatinpause sollte dem Körper Glutamin zugeführt werden
(8) Kaffee und Tee vermeiden

Einnahmedauer und Nebenwirkungen

Die Einnahme von Creatin kann zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Muskelkrämpfen führen. Jedoch treten solche Nebenwirkungen äußerst selten auf. Selbst wenn man Creatin über einen längeren Zeitraum einnimmt, hat dies keinen negativen Einfluss auf den menschlichen Organismus. Menschen, die eine vorgeschädigte Niere haben sollten jedoch nicht zu Creatinpräparaten greifen. Weiterhin sollten – wie bereits erwähnt – sämtliche Ratschläge aus dem Abschnitt “Supplementation” befolgt werden.

Creatin-Produkte:

(1) Creatin Monohydrat:

Creatin Monohydrat ist sehr billig aber dennoch wirkungsvoll.

(2) Creatin mit Transportmatrix:

Hierbei handelt es sich um ein Creatin, welches bereits mit einer Transportmatrix “ausgestattet” wurde. Wie wir bereits wissen, wird Creatin nur durch Insulin transportiert und Insulin wird erst freigesetzt, wenn man dem Körper Zucker zuführt. Die Zufuhr von Zucker ist aufgrund der integrierten Transportmatrix bei diesem Produkt nicht mehr notwendig.
Im Vergleich zum Creatin Monohydrat ist dieses Produkt jedoch sehr teuer und eigentlich nicht notwendig. Man kann genauso gut Creatin Monohydrat verwenden und dieses Produkt in Kombination mit Zucker aufnehmen. Der Effekt bleibt derselbe.

(3) Kre Alkalyn:

Kre Alkalyn gehört auch zu den teuren Produkten und verspricht einen geringen Creatinzerfall. Dies entspricht aber nicht der Realität. Studien zufolge zerfällt Creatin im Magen-Darm-Trakt in den ersten sechs Stunden. Der Zerfall ist aber äußerst gering. Nimmt man die empfohlene Dosis Kre Alkalyn ein hat das den gleichen Effekt wie die Einnahme vom Creatin Monohydrat.

Creatin bei Jugendlichen:

Jugendlichen ist von einer Creatineinnahme unbedingt abzuraten, denn

- es ist auch ohne Creatinpräparate möglich, Kraft aufzubauen
- hartes und schweres Training ist für Jugendliche ungesund
- es kann zu Spätfolgen kommen (Gewebeverletzungen, Wachstumsstopp)
- Jugendliche haben nur wenig Trainingserfahrung, daher würde die Creatineinnahme nichts nützen




Ein Kommentar »

  1. Markus Juni 30, 2013 at 6:27 pm -

    Hallo an alle

    Kreatin ist grundsätzlich ein körpereigener Stoff und steckt vor allem in den Muskelzellen. Sein Job: Als Kreatinphosphat kann es blitzschnell quasi die Muskelakkus aufladen.

    Für mich ein absolutes Plus.

    Gruss Markus

hinterlasse einen Kommentar »

You must be logged in to post a comment.