Zink

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Matze vom Muskelaufbau1 Team März 7, 2011 1
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Zink & Bodybuilding – Allgemeine Informationen:

Zink gehört zu den essentiellen Spurenelementen und ist lebensnotwendig. Der Körper ist täglich auf Zink angewiesen. Der Tagesbedarf, der etwa bei 10 mg liegt, kann in der Regel problemlos über die Ernährung abgedeckt werden. Zink ist ein Bestandteil vieler Enzyme, die am Stoffwechsel, am Zellwachstum, an der Verdauung und an der Testosteronbildung beteiligt sind. Weiterhin ist dieses Spurenelement wichtig für die Haut, die Augen und die Abwehrkräfte des Körpers. Außerdem wirkt es entzündungshemmend.
Bei Zinkmangel kann es zu folgenden Beschwerden kommen: entzündliche Hautprobleme, erhöhte Infektanfälligkeit, Haarausfall und verminderte Wundheilung. Ein leichter Zinkmangel lässt sich ganz einfach ausgleichen, indem man darauf achtet, zinkhaltige Lebensmittel zu verzehren. Besonders zinkhaltig sind vor allem Bierhefe, Fisch, Fleisch, Käse, Eigelb, Austern, und Meeresfrüchte.

Zink und seine Funktionen im Körper:

Zink kann der Körper nicht selbst herstellen. Aus diesem Grund muss man es über die Nahrung zuführen. Neben Eisen ist Zink das Spurenelement, welches mengenmäßig am meisten im menschlichen Körper vertreten ist. Zink ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt. Ohne Zink wäre der Körper nicht in der Lage Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße herzustellen und abzubauen. Folglich hat das Spurenelement also auch Einfluss auf:

(1) die Haut
(2) die körpereigenen Abwehrkräfte
(3) den Säuren-Basen-Haushalt des Blutes
(4) die Augen
(5) die Wirkung verschiedener Hormone (Insulin, Wachstumshormone, Sexualhormone, Schilddrüsenhormone)
(6) die Geschmackswahrnehmung

Zinkmangel:

Bestimmte Umstände können zu einem erhöhten Zinkbedarf bzw. zum Zinkmangel führen. Dazu gehören:
(1) niedriger Verzehr zinkhaltiger Lebensmittel
(2) einseitige Ernährung (Vegetarier, Veganer)
(3) Einnahme bestimmter Medikamente
(4) lang andauernde Durchfälle
(5) diverse Erkrankungen
(6) Schwangerschaft und Stillzeit
(7) Wachstum
(8) Leistungssport

Bei Zinkmangel treten folgende Symptome auf:

(1) Antriebsschwäche
(2) Gewichtsverlust
(3) Depressionen
(4) Konzentrationsstörungen
(5) Lernschwäche
(6) erhöhte Infektanfälligkeit
(7) verminderte Resistenz gegenüber Umweltgiften
(8) Wachstumsverzögerung
(9) gestörte sexuelle Entwicklung
(10) Beeinträchtigung der Sinneswahrnehmung (Nachtblindheit, Schmeck- und Riechstörungen)
(11) Schädigung der Mundschleimhäute
(12) verzögerte Wundheilung
(13) Hautpilzinfektionen
(14) dünner werdende Haare bis hin zu Haarausfall
(15) brüchige Nägel mit weißen Flecken
(16) entzündliche Hautreaktionen

Überdosierung und Vergiftung:

In der Vergangenheit sind einige Fälle akuter Zinkvergiftungen aufgetreten, welche auf den Verzehr säurehaltiger Nahrungsmittel bzw. Getränken zurückzuführen waren, die sich über einen längeren Zeitraum in zinkhaltigen Behältnissen befanden. Zinkvergiftungen können aber auch auftreten, indem man Zinkdampf oder Zinkstaub einatmet. Zu akuten Zinkvergiftungen kommt es aber in der Regel nur selten. Die Symptome einer akuten Zinkvergiftung sind Folgende:

(1) Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
(2) Kopfschmerzen
(3) Fieber
(4) Bauchschmerzen
(5) metallischer Geschmack
(6) schnelle Atmung
(7) Kreislaufschwäche bis hin zum Koma

Neben der akuten Zinkvergiftung gibt es noch die chronische Zinkvergiftung. Diese entsteht, wenn man dem Körper über einen längeren Zeitraum hohe Zinkmengen zuführt (mehr als 50 mg). Es kommt zur Vergiftung, da die hohen Zinkmengen mit anderen Spurenelementen und Mineralstoffen (Kupfer, Eisen und Kalzium) wechselwirken. Beispielsweise kommt es zu Kupfermangel, sobald Zink und Kupfer wechselwirken. Der Kupfermangel löst wiederum Blutarmut aus.
Wer also Zinkpräparate einnimmt, ohne das ein Zinkmangel im Körper vorliegt, sollte unbedingt darauf achten, dass dem Körper pro Tag nicht mehr als 25 mg Zink zugeführt werden. 25 mg sind gesundheitlich unbedenklich. Doch Vorsicht: Allein über die Nahrungszufuhr erhält der Körper bereits 7 bis 10 mg Zink. Zusätzliche Zinkpräparate sollten die Tagesdosis von 10 bis 15 mg also keinesfalls überschreiten. Wer Zinkpräparate über einen längeren Zeitraum einnehmen will, sollte dies immer in Absprache mit einem Arzt tun. Bevor man zu Zinkpräparaten greift, sollte man erst einmal versuchen, den Zinkmangel – sofern einer vorliegt – über die Aufnahme zinkhaltiger Nahrung auszugleichen.




Ein Kommentar »

  1. Benjamin Januar 16, 2015 at 11:24 am -

    Hallo
    Ich neheme seit ca 2 Monaten Zink in Tabletten ein, da mein Arzt bei mir einen Zinkmangel festgestellt hat. Ich muss sagen ich bin total überrascht wie gut es mir geht seit dem Ich Zink nehme. Ich war früher oft müde und hatte öfters eine Erkältung. Jetzt fühle ich mich viel wacher und mein Wohlbefinden hat sich extrem gesteigert. Ich kann echt nur jedem Empfehlen Zink zu nehmen.

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