Die Wahrheit über 5 Ernährungs-Lügen

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Matze vom Muskelaufbau1 Team Juli 3, 2012 0
Wenn es um das Thema Ernährung geht, dann gibt es enorm viele Mythen und Theorien, welche in der Gesellschaft und auch in der Wissenschaft für Diskussionsstoff sorgt. Für Bodybuilder ist die richtige Ernährung jedoch von elementarer Bedeutung und es wird sogar davon ausgegangen, dass die Art und Weise wie sich Athleten ernähren für bis zu 50 Prozent am Erfolg in Sachen Muskelaufbau verantwortlich ist. Die folgende Übersicht zeigt 5 weit verbreitete Ernährungs-Lügen und deckt diese Mythen auf.

Zu viele Proteine sind schädlich für die Nieren

Eiweiß ist der wichtigste Muskelbaustein und mit Bezug auf die Bodybuilding Ernährung ein elementarer Nährstoff. Der Mythos, Eiweiß sei schädlich für die Nierenfunktion, hat sich über viele Jahre gehalten, doch jetzt haben holländische Forscher ein für alle Mal für Entwarnung gesorgt. Wer gesunde Nieren besitzt, der braucht sich auch bei hoher Eiweißzufuhr keine Sorgen machen, denn auch wenn Proteine dafür sorgen, dass die Glomeruläre Filtrationsrate (GFR), welche in der Medizin eine wichtige Größe für die Nierenaktivität ist, erhöht wird, bei gesunden Nieren besteht keine Gefahr.

Abends essen macht dick

Hierbei handelt es sich wirklich um einen sehr populären Mythos, welcher jedoch absolut falsch ist. Athleten, welche beispielsweise aufgrund ihres Berufes, erst in den Abendstunden trainieren, müssen nach dem Training natürlich noch etwas essen. Dies ist auch vollkommen in Ordnung, denn es geht überhaupt nicht darum, wann etwas gegessen wird. Am Ende des Tages verfügt der Körper über eine Energiebilanz und je nachdem ob diese positiv oder negativ ist, kommt es zur Einlagerung der überschüssigen Energie (Gewichtszunahme) oder zu einer Gewichtsreduktion.

Rotes Fleisch verursacht Krebs

Rotes Fleisch ist sehr eiweißreich und hat darüber hinaus auch einen hohen Kreatingehalt. Für Bodybuilder ist das ein wirklich guter Nährstoffmix, wenn da nicht der Mythos des erhöhten Krebsrisikos wäre. Bis heute konnte jedoch keine Studie irgendetwas in dieser Form nachweisen, weshalb man(n) sich sein gegrilltes Fleisch nach einem harten Training auch immer noch gönnen darf. Man sollte einzig und allein darauf achten, verkohlte und verbrannte Stücke vor dem Essen zu entfernen.

Sojamilch ist besser als Kuhmilch

Was Sojaprodukte betrifft, so gab es in den letzten Jahren einen echten “Boom”, der auch an der Nahrungsergänzungsmittelindustrie nicht spurlos vorbeigegangen ist, wenn man nur mal an Sojaproteinpulver denkt. Soja wurde regelrecht gehyped und viele Menschen sind auch der Meinung, dass Sojamilch sogar besser als Kuhmilch sei. Bei genauerer Betrachtung der Nähr- und Inhaltsstoffe bewahrheitet sich dieser Mythos jedoch nicht, denn auch wenn Sojamilch sehr viel Eisen enthält, Kuhmilch ist einer der wichtigsten Lieferanten für den Mineralstoff Kalzium und die Vitamine B2 und B12. Darüber hinaus ist das tierische Eiweiß der Kuhmilch auch für den Muskelaufbau und den Hormonhaushalt wesentlich effektiver als das pflanzliche Eiweiß der Sojamilch.

Salz sorgt für Bluthochdruck

Salz hat in den letzten Jahrzehnten einen wirklich schlechten Ruf bekommen, was damit zusammenhängt, dass die geschmackbringende Zutat Salz für Bluthochdruck verantwortlich sein soll. Studien haben jedoch gezeigt, dass sich Personen mit einem normalen Blutdruck keine Sorgen machen und diesbezüglich die Verwendung von Salz auch nicht einschränken müssen. Übertreiben sollte es man mit dem Salzkonsum dennoch nicht.




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