In welchen Abständen sollte man sein Trainingssystem wechseln?

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Matze vom Muskelaufbau1 Team Februar 18, 2013 0
Ein Trainingssystem sollte immer mal wieder gewechselt werden, damit neue Reize gesetzt werden können.

Viele Sportler fragen sich aber, in welchen Abständen ein Wechsel überhaupt sinnvoll ist. Nach einem Monat? Oder erst nach einem Jahr? Wann ist der richtige Zeitpunkt, zu einem neuen Trainingssystem überzugehen?

Alte Gewohnheiten beibehalten oder für Abwechslung sorgen?

Es gibt Sportler, die sind ständig auf der Suche nach einer neuen Herausforderung und ändern ihr Trainingssystem jeden Monat. Das ist natürlich völlig unsinnig! Um festzustellen, wie effektiv und gut ein Trainingssystem ist, reicht dieser kurze Zeitraum einfach nicht aus. Ein System kann nur dann sein volles Potenzial entfalten und zu einem nennenswerten Erfolg führen, wenn es auch über einen längeren Zeitraum angewandt wird. Es stimmt zwar, dass bei einem häufigen Wechsel in kurzen Abständen die neuen Reize für einen Motivationsschub sorgen können, dennoch überwiegen ganz klar die Nachteile. Du kannst einfach nicht ausreichend kontrollieren, ob Dein gewähltes System wirkungsvoll ist oder nicht.

Halte zwei bis drei Monate durch!

Natürlich passt sich Dein Körper irgendwann den Reizen an, so dass keine nennenswerten Erfolge mehr erzielt werden können. Ist dieser Zeitpunkt gekommen, ist ein Wechsel des Trainingssystems sinnvoll und empfehlenswert. Wann genau dieser Punkt erreicht wird, ist aber von Sportler zu Sportler verschieden und hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab.

Trainingssystem

Als grobe Richtlinie kannst Du eine Zeitspanne von etwa zwei bis drei Monaten nehmen: Hast Du Dein bisheriges Trainingssystem in dieser Zeit absolviert und konntest Du bis dahin einige Erfolge verzeichnen, kann eine Umstellung sinnvoll sein. Dadurch werden neue Wachstumsreize generiert, die Deinem Training neue Effizienz verleihen und auch für Abwechslung sorgen.

Denn schließlich spielt auch die Psyche eine große Rolle:

Empfindest Du Dein Training mit der Zeit als langweilig, verlierst Du die Lust und somit auch die Motivation. Länger als drei bis vier Monate solltest Du ein bestimmtes Trainingssystem also nicht beibehalten.

Wenn auch mit einem neuen Trainingssystem nichts mehr geht …

Du hast Dein Trainingssystem gewechselt, weil Du keine Erfolge mehr verzeichnen konntest? Und nun tut sich leider auch rein gar nichts mehr? Das kann verschiedene Ursachen haben, darum ist es auf jeden Fall ratsam, eine Art Trainingstagebuch zu führen. Dort trägst Du alle Details Deines Trainings ein, so dass Du jederzeit den Überblick und die Kontrolle über Deine jeweiligen Einheiten behältst.

trainingsgewichte

Durch eine solch kontinuierliche Dokumentation kannst Du schnell feststellen, wo der Haken ist. Checke also etwa einmal pro Monat Deine Aufzeichnungen und analysiere sie: Konntest Du Dich steigern? Hast Du eventuelle Zwischenziele erreicht? Was lief gut und was eher schlecht? Ein Trainingstagebuch ist eine wichtige Orientierungshilfe und ein Meilenstein auf dem Weg zum Erfolg.

Außerdem:

Deine Trainingseinheiten sollten aufeinander aufbauen. Versuche also stets, beim nächsten Mal besser zu sein als beim letzten Mal!




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