Intermittierendes Fasten – was ist denn das?

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Matze vom Muskelaufbau1 Team Oktober 12, 2012 1
Hast Du schon einmal gehört, dass Intermittierendes Fasten gesund ist? Hast Du eine Ahnung, worum es hier geht? Die Bezeichnung hört sich schrecklich kompliziert an, verschnörkelt aber lediglich eine Anwendung von anteiligem Fasten, um Körper und Organe zu entlasten und dem eigenen Körper so mehr Ressourcen für die Regeneration zu bieten. In den meisten Fällen wird einen Tag lang auf Nahrung verzichtet und den darauffolgenden Tag wird wieder normal gegessen. Hiermit kannst Du erreichen, dass Dein Körper alle notwendigen Nährstoffe und Vitamine bekommt, die er benötigt und gleichzeitig an dem Fastentag Deinem Körper helfen, sich von der Anstrengung, die er für die Verdauung benötigt, erholen zu können. Somit entstehen neue Kraftreserven, die zum Beispiel für den Muskelaufbau, bei entsprechendem Training, verwendet werden können.

Was braucht es, um Intermittierendes Fasten zu zelebrieren?

Intermittierendes Fasten ist Gesund

Intermittierendes Fasten braucht einen eisernen Willen – diesen solltest Du mitbringen oder aber nach und nach ausbilden. Denke immer daran: am Tag danach kannst Du wieder essen und musst keine längeren Hungerperioden über Dich ergehen lassen! An den Fastentagen solltest Du viel Flüssigkeit aufnehmen, um Deinem Körper zu helfen, Stoffwechselprodukte abbauen zu können. Ideal ist Apfelschorle, da sie Vitamine und Mineralien enthält, die in der Regel auch kein isotonischer Sportdrink besser ersetzen kann.

Deinem Muskelwachstum hilfst Du auf die Sprünge, wenn Du an den Tagen trainierst, an denen Du essen kannst. Ideal sind eiweißreiche Mahlzeiten, direkt nach dem Training gegessen, um die Muskeln wachsen zu lassen.

Da Eiweiße aus vielen kleinen Aminosäuren bestehen, sausen diese kleinsten Teilchen an die Stellen in Deinem Körper, die Du verbessern möchtest: zu Deinen Muskeln. Solange Du an den Tagen des Essens gesunde Nahrung zu Dir nimmst und auf hochwertiges Eiweiß achtest, brauchst Du keine Bedenken zu haben, dass an den Fastentagen Dein Muskelaufbau zurück geht oder das Muskelwachstum gehemmt wird.

Intermittierendes Fasten kann Deinem Körper helfen, die Erholungspausen effektiv zu nutzen. Gleichzeitig werden Schlacken ab- und das Immunsystem aufgebaut.

Lebensverlängerung gratis dazu

Das Intermittierendes Fasten hilft Deinem Körper, sich permanent ausgiebig zu regenerieren und kann so lebensverlängernd wirken. Ein positiver Nebeneffekt, der sich neben dem Muskelaufbau und dem stätigen Muskelwachstum auf die Ästhetik Deines Körpers auswirkt.

Falls es Dir anfangs zu schwer erscheint, jeden zweiten Tag auf Nahrung zu verzichten, kannst Du auch mit zwei Fastentagen in der Woche anfangen und Dich nach und nach steigern.
Wichtig ist, dass Du an den Tagen, an denen Du essen kannst, trainierst, um Dein Muskelwachstum an zu treiben und Deinen Muskelaufbau zu gewährleisten. Wenn Du später genug Energie hast, um auch an nahrungsfreien Tagen Sport zu treiben, solltest Du es versuchen. Sobald Dein Kreislauf jedoch streikt, ist eine Pause, und manchmal auch der sofortige Abbruch, nötig.

Nur Gesunde Menschen sollten das Intermittierendes Fasten ausprobieren

Wer gesund ist, wird auch während des kurzzeitigen Fastens an Muskelwachstum zulegen und den Muskelaufbau positiv beeinflussen. Wer jedoch zum Beispiel an Diabetes erkrankt ist, sollte unter gar keinen Umständen Fasten. Auch bei anderen Erkrankungen sollte der Fach- oder Hausarzt zu Rate gezogen werden, um sicher zu stellen, dass dem Körper beim Fasten kein Schaden zugefügt wird, sondern er neue Energie aus den kurzen Hungerphasen gewinnen kann weil der gesamte Stoffwechsel entlastet wird.

Gesunde und fitte Menschen, können von diesem Verfahren profitieren – am besten probierst Du es einfach aus! Den Muskelaufbau und das Muskelwachstum solltest Du dabei ständig im Focus Deines Tuns behalten und die nahrungsfreien Tage nach und nach genießen.




Ein Kommentar »

  1. Marko Februar 21, 2013 at 8:05 pm -

    Hallo Matze,

    gefällt mir dass du bei deinem Artikel auch auf die gesundheitlichen Vorteile vom intermittierenden Fasten eingehst. Wird oft unterschätzt, aber der Martin Berkhan von leangains erwähnt in diesem Zusammenhang ja recht häufig, wie hilfreich IF für den Körper ist.

    Was mich aber etwas verwundert ist dass du sagst, dass man an Fastentagen Apfelschorle trinken kann. An Fastentagen ist es doch das Ziel KEINE KALORIEN zu sich zu nehmen und Apfelschorle enthält nun mal Zucker bzw. Kohlenhydrate. Somit hätte der Fastentag ja eigentlich keinen Sinn? Ich persönlich fahre das 16 – 8 Modell und es läuft ganz gut. (ist aber manchmal etwas happig, wenn man noch zur Schule geht und nach der Schule gleich trainieren möchte, dann werde es gerne mal 18h haha)
    Finde es aber etwas schade dass du nicht viele Nachteile von IF genannt hast (wenn ich richtig gelesen habe). Du erwähnst zwar etwas davon dass Diabetiker kein IF machen sollten, aber direkte Nachteile werden nicht erwähnt. Oder gibt es etwa keine? :D

    Aber wie bei jeder anderen Ernährungsform auch, ist es wichtig diszipliniert zu sein und DAS richtige zu essen. Ist auch sehr schön in deinem Artikel rübergekommen :)

    Viele liebe Grüße,

    Marko

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