Gelenkschonend trainieren und trotzdem ans Limit- ist das möglich?

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Matze vom Muskelaufbau1 Team November 15, 2013 1
Gelenkschonend trainieren und trotzdem ans Limit- ist das möglich?
Ein gelenkschonendes Training ist nicht gleichbedeutend mit einem Training mit angezogener Handbremse. Ganz im Gegenteil: Du kannst durchaus bis ans Limit gehen und trotzdem Rücksicht auf Deine Gelenke nehmen. Wie das funktioniert? Wir liefern Antworten auf diese Frage, die sich nicht nur Anfänger stellen, sondern auch Fortgeschrittene und selbst ernannte Experten.

Unverzichtbare Grundregeln für ein gelenkschonendes Training

Der wichtigste Punkt bei einem gelenkschonenden Training betrifft das Aufwärmen. Und dieser Punkt sollte wirklich niemals vergessen werden! Das Aufwärmen erfüllt nämlich gleich mehrere wichtige Funktionen. Es verbessert die Durchblutung und die Nährstoffversorgung in den Muskeln und sorgt dafür, dass das Flüssigkeitsvolumen im Knorpelgewebe erhöht wird. Und dies wiederum führt dazu, dass die Gelenke viel besser auf die kommende Belastung vorbereitet sind und das Verletzungsrisiko deutlich gesenkt wird. Nimm Dir also vor jedem Training auf jeden Fall ausreichend Zeit für eine vernünftige Aufwärmphase.

Korrekt sein ist out? Dies gilt nicht für Dein Training!

Eine weitere wichtige Grundlage für ein gelenkschonendes Training ist eine sehr saubere und korrekte Ausführung aller Übungen. Natürlich kann es sein, dass Du an manchen Tagen nicht die nötige Motivation oder Zeit für Dein Trainingsprogramm hast. Dies sollte aber kein Grund sein, nachlässig zu werden und es mit der ordentlichen Übungsausführung nicht mehr so genau zu nehmen! Übertreibe es außerdem nicht mit den Gewichten! Wenn Du die gewählte Wiederholungszahl pro Satz problemlos und ohne Schwierigkeiten durchhalten kannst, kannst Du zu höheren Gewichten greifen. Erst dann sind nämlich Muskeln, Bänder, Sehnen und nicht zuletzt auch Deine Gelenke bereit, es mit den höheren Gewichten aufzunehmen. Natürlich kannst du auch mal schwere Sätze einbauen aber ein gründliches Aufwärmtraining darf nicht fehlen und macht dich dazu leistungsfähiger!

Ist Gerätetraining tatsächlich gelenkschonender?

Freies Training ohne Geräte ist in den meisten Fällen effektiver als Gerätetraining und wird deshalb von vielen Sportlern bevorzugt. Es birgt allerdings auch wesentlich mehr Gefahren und ist daher gerade für Ungeübte nicht unbedingt ohne Risiko. Gute Kraftstationen und Geräte in einem Studio sind dagegen meist so eingestellt, dass Du im Prinzip überhaupt nichts falsch machen kannst und somit auch die Gelenke nicht über Gebühr belastet werden. Bist Du also noch ein Anfänger, ist das Gerätetraining zunächst einmal gelenkschonender. Wenn Du aber schon einige Erfahrung besitzt und Dich auch beim Training mit maximalen Gewichten auf einen Trainingspartner verlassen kannst, spricht nichts gegen das freie Hanteltraining. Es erfordert ein hohes Maß an Koordinationsfähigkeit und fesselt zwangsläufig Deine ganze Aufmerksamkeit. Selbst kleinste Abweichungen von der Norm können für Deine Gelenke zu einem großen Problem werden. Sei also stets auf der Hut, wenn Du Dich für diese Variante entscheidest.

Die ultimative Hitliste der gelenkschonenden Geräte

Crosstrainer, Ergometer, Rudergeräte und Laufbänder gelten als ganz besonders gelenkschonend. Bei allen Geräten ist jedoch eine optimale Einstellung von großer Bedeutung. Ruckartige und harte Bewegungen sollten überhaupt nicht möglich sein, da Deine Gelenke ansonsten womöglich zu stark belastet werden. Achte besonders bei der Nutzung eines Crosstrainers darauf, dass alle Bewegungen schön fließend und flüssig ausgeführt werden können. Bei einem Laufband ist dagegen die Dämpfung extrem wichtig. Es ist zum freien Laufen oder Joggen eine hervorragende Alternative, da der Untergrund nicht so hart ist und ein schmerzhaftes Umknicken durch eventuelle Unebenheiten im Boden ausgeschlossen wird.




Ein Kommentar »

  1. Andreas Juli 18, 2014 at 8:06 am -

    Moin! Ich bin an verzweifeln schon seit einen Jahr trainiere ich ca. 1 Stunde zu Hause mit kurzhanteln! Mein Körper hat sich schon etwas verändert aber noch nicht so explosiv wie ich es gerne hätte! Ich bin 181 groß Wiege ca. 75 KG und arbeite als Erzieher im Kindergarten! Ich habe schon selber herausgefunden das ich ein hardgainer bin und sehr schwer zu nehme. Den Muskelentwickler von flavio habe ich mir auch bestellt aber die Essens Umstellung funktioniert bei mir irgendwie nicht. Ich esse morgens 7:00 Haferflocken 100-150 g, eine Banane mit 6 g Honig und 200ml Milch! Und um 11:30 gibt es auf der Arbeit essen, dort gibt es reis, nudeln, Hühnchen Gemüse und vieles mehr aber auch in Rahmsoßen! Gegen 14:00 gibt es eine Obstzeit auch da Versuche ich sehr gut mit zu halten und dann um 18:00 – 18:30 gibt es für mich einen Salt mit Fisch oder Magerquark 100g und hinterkochschinken so ca. 3 Scheiben! Sollte ich was an meiner Ernährung ändern und wenn ja was ? Ich möchte gerne mehr Muskeln aufbauen und endlich einen Erfolg sehen. Was soll ich nur machen????? Lg Andreas aus kiel

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